Certificate Lifecycle Management · ADCS · Public CA · Intune

PKI-Verwaltung, die nicht aus dem Jahr 2008 stammt.

TrustFabric ersetzt certsrv, certtmpl und pkiview durch eine containerisierte Plattform — ein Inventar, ein Freigabemodell und ein Ausstellungskern über mehrstufige ADCS, öffentliche CAs und Intune hinweg. Mit einem Tier-0-isolierten Sicherheitskern, der niemals auf der CA selbst läuft.

Docker · Kubernetes & Helm · Azure optional · 0 Byte Installation auf der CA

3
CA-Welten in einem Inventar: ADCS, öffentliche CAs, Intune Cloud PKI
16
ESC-Angriffspfade im eingebauten ADCS-Scanner (ESC1 bis ESC16)
5+
Enrollment-Protokolle: ACME, SCEP, EST, CMP, NDES — plus REST & MCP
12
Fähigkeiten, die im ADCS-Umfeld heute schlicht nicht existieren
Warum

Drei Snap-ins, eine Datenbanksuche, die den Namen nicht verdient — und certutil für den Rest.

Zertifikatsverwaltung unter Windows heißt bis heute: certsrv, certtmpl, pkiview. Drei Fenster, drei Sichten, keine davon beantwortet die Fragen, die wirklich zählen: Welche Zertifikate laufen in dreißig Tagen ab? Wem gehören sie? Warum bekommt dieses Gerät keines?

Gleichzeitig ist die PKI zu einem der kritischsten Systeme im Unternehmen geworden. Eine abgelaufene CRL legt ganze Landschaften still — VPN, WLAN, Smartcard-Logon, Anwendungs-TLS — und niemand wird vorher gewarnt. Die Werkzeuge stammen aus einer Zeit, in der das noch verzeihlich war.

TrustFabric ist kein Aufsatz auf diese Werkzeuge. Es ersetzt sie — und beantwortet die Fragen, die sie nie stellen konnten.

Architektur

Ein Tier-0-Kern, der die CA nie berührt.

Die CA ist ein Tier-0-System. Also läuft dort nichts von TrustFabric. Ein Windows-Bridge-Sidecar spricht RPC und WinRM von außen — ohne Agent, ohne Dienst, ohne Installation. Ausstellungskern und Audit-Kette leben in einem streng isolierten Tier-0-Container; Web-Oberfläche, API und Protokoll-Adapter in Tier 1. Dazwischen: eine schmale, kommandoförmige Schnittstelle, die nur das durchlässt, was ausdrücklich erlaubt ist.

  • Ein Ausstellungskern hinter jedem Protokoll. ACME, SCEP, EST, CMP, REST und MCP münden in dieselbe Logik — dieselben Regeln, dieselbe Freigabe, dasselbe Audit.
  • Hash-verketteter Ereignisspeicher. Jede Ausstellung, jede Sperrung, jede Template-Änderung ist manipulationssicher verkettet — nachträgliches Umschreiben fällt auf.
  • Feingranulare Delegation. Wer darf welches Template mit welchen Namensregeln für wen beantragen — befristet, mit Freigabeketten, mit Vier-Augen-Prinzip für Tier-0-Eingriffe.
  • Snapshots mit Drift-Erkennung. Template- und CA-Konfiguration werden fortlaufend gesichert; jede Abweichung vom Soll-Zustand wird sichtbar, bevor sie zum Vorfall wird.
docker compose up helm install trustfabric Entra ID Login Kerberos SSO
TIER 1 · CONTAINER Web UI Admin · Power User Self-Service REST · MCP Automatisierung KI-Agenten & Tools Protokoll-Adapter ACME SCEP EST CMP NDES Intune-Connector · Public-CA-Ordering (EAB) schmale, kommandoförmige Schnittstelle ALLOWLIST SIGNIERT TIER 0 · ISOLIERT · KEIN DIREKTER NETZZUGANG Ausstellungskern Regeln · Freigabe · Policy ML-DSA · RSA · ECC Audit-Kette manipulationssicher h₀ → h₁ → h₂ → h₃ Windows-Bridge Sidecar · RPC / WinRM spricht, installiert nicht Issuing CA 0 BYTE INSTALLIERT Policy CA Offline Root ZEREMONIE-WORKFLOW
Was es so noch nicht gibt

Zwölf Fähigkeiten, die kein ADCS-Werkzeug heute hat. Und die meisten PKI-Suiten auch nicht.

Alle überwachen Ablaufdaten. Niemand prüft, ob der Erneuerungsweg noch funktioniert. Alle zeigen Templates. Niemand kann sagen, wie das Template aussah, als dieses Zertifikat entstand. Genau an diesen Lücken entstehen die Ausfälle — und genau dort setzt TrustFabric an.

12Alleinstellungsmerkmale
01 / 12 Betriebssicherheit

Renewal Pre-Flight

Jedes Monitoring der Welt meldet, wann ein Zertifikat abläuft. Keines prüft, ob die Erneuerung überhaupt funktionieren würde. TrustFabric spielt den vollständigen Erneuerungspfad trocken durch — Template noch publiziert? Enroll-Rechte intakt? Namensregeln, Schlüssellänge, Ausstellerkette, Zielpfad des Deployments? — und meldet Wochen vorher, dass eine Erneuerung scheitern wird, mit Ursache und Korrekturvorschlag. Nicht in der Nacht, in der sie tatsächlich scheitert.

Trockenlauf gegen echte PolicyUrsachenanalyseVorwarnzeit statt Nachtschicht
02 / 12 Ausfallschutz

CRL Dead-Man's-Switch

Eine abgelaufene Sperrliste ist der häufigste selbstverschuldete PKI-Totalausfall. TrustFabric erneuert Sperrlisten bevor sie ablaufen können, prüft die Veröffentlichung an jedem CDP- und AIA-Pfad nach und eskaliert automatisch über mehrere Stufen, wenn die Erneuerung nicht greift. Die CRL kann nicht mehr einfach so ablaufen.

CDP / AIA / OCSPGestufte Eskalation
03 / 12 Vertrauensanker

Trust-Store & Rogue-Root Detection

Was vertrauen die Endgeräte eigentlich? TrustFabric inventarisiert die Trust-Stores der gesamten Flotte, gleicht sie gegen den Soll-Satz an Vertrauensankern ab und findet Root-Zertifikate, die dort nichts zu suchen haben — samt erster Sichtung, Verbreitung und wahrscheinlichem Einfallsweg.

Flottenweiter AbgleichSoll-Anker-Satz
04 / 12 Verzeichnisüberwachung

Shadow-PKI & Rogue-CA Detection

Eine Enterprise-CA lässt sich mit wenigen Rechten und einem Nachmittag aufsetzen — und dann vertraut ihr die gesamte Domäne. TrustFabric überwacht die CA-Objekte im Verzeichnis in Echtzeit und schlägt in dem Moment Alarm, in dem eine nicht autorisierte Zertifizierungsstelle, ein neuer NTAuth-Eintrag oder ein fremder Enrollment-Service erscheint.

NTAuth · AIA · Enrollment ServicesEchtzeit
05 / 12 Schlüsselinventar

Key-Posture & Attestation Inventory

Dass ein Schlüssel existiert, weiß jedes Inventar. TrustFabric weiß, was er wert ist: hardware-gebunden und attestiert, weich und nicht exportierbar — oder exportierbar und damit eine Verbindlichkeit. Dazu Duplikate über Hosts hinweg, schwache Längen, und eine Quantum-Readiness-Klassifikation pro Schlüssel.

TPM / HSM AttestationQuantum-Readiness
06 / 12 Forensik

Point-in-Time Reconstruction

Wie sah das Template in dem Moment aus, in dem dieses Zertifikat ausgestellt wurde? Welche Regeln galten, welche EKUs, welche Namensfreigaben? TrustFabric versioniert jede Template-Änderung und rekonstruiert für jedes Zertifikat den exakten Zustand zum Ausstellungszeitpunkt. Aus Versionierung wird Forensik.

Semantischer DiffJe Seriennummer
07 / 12 Sperren ohne Blindflug

Revocation Impact Analysis mit gestuftem Hold

Ein Widerruf ist endgültig — und niemand weiß vorher, was daran hängt. TrustFabric zeichnet den Abhängigkeitsgraphen Zertifikat → Dienst → Anwendung → Geschäftsprozess und zeigt, was brechen würde, bevor Sie sperren. Statt in den Widerruf zu springen, setzen Sie das Zertifikat auf einen umkehrbaren Hold (certificateHold), beobachten die Auswirkung, und entscheiden dann. Falsche Sperrung? Aufheben, weiterarbeiten. Kein Wiederausstellen, kein Nachtschicht-Rollout.

AbhängigkeitsgraphUmkehrbarer HoldBusiness-Impact
08 / 12 Nachweis

Compliance Mapping aus echten Befunden

NIS2, BSI IT-Grundschutz, TR-02102, ISO 27001 — nicht als Checkliste zum Abhaken, sondern abgeleitet aus dem, was der Scanner tatsächlich gefunden hat. Jeder Befund ist auf die Anforderung gemappt, die er verletzt; jeder Nachweis ist mit dem Audit-Ereignis verknüpft, das ihn belegt. Der Auditor bekommt Belege, nicht Behauptungen.

NIS2BSI GrundschutzTR-02102ISO 27001
09 / 12 Übergang

CA Migration Tool — inkl. quantensicherem Pfad

CA-Migrationen sind heute Wochen aus Runbooks, Cross-Signing von Hand und der Hoffnung, nichts vergessen zu haben. TrustFabric führt durch die Migration Schritt für Schritt: Bestandsanalyse, Cross-Zertifizierung, Template-Umzug, Client-Nachführung, Rückbau der alten CA. Und das nicht nur RSA nach RSA — sondern mit einem echten quantensicheren Migrationspfad auf ML-DSA-Hierarchien, hybrid oder nativ.

Cross-SigningHybrid-ZertifikateRückbau-Plan
10 / 12 Übung statt Ernstfall

PKI Fire Drills

Niemand hat den Ausfall der Root-CA je geprobt — weil man ihn nicht proben kann, ohne ihn auszulösen. TrustFabric baut einen digitalen Zwilling der PKI-Umgebung — CA-Hierarchie, Templates, Abhängigkeiten, Endpunkte — und lässt Sie darin die Katastrophe durchspielen: Root kompromittiert, CRL abgelaufen, Issuing-CA weg. Mit Zeitmessung, Runbook-Lücken und Wiederanlauf-Reihenfolge. Produktion unberührt.

Digital TwinSzenario-Bibliothek
11 / 12 Betrieb wie ein Dienst

Lifecycle SLOs mit Error Budgets

Was ist die Zielgröße Ihrer PKI? Bis heute: „läuft halt“. TrustFabric definiert Service Level Objectives für den Zertifikats-Lebenszyklus — Erneuerung spätestens 14 Tage vor Ablauf, Pre-Flight-Erfolgsquote, CRL-Frische, Enrollment-Latenz — und führt dazu echte Error Budgets. Wird das Budget knapp, wissen Sie es, bevor der Vorstand es weiß.

SLO / SLIBurn-Rate-Alarme
12 / 12 Tier-0-Handwerk

Guided Offline Root Ceremonies

Die Root-CA wird alle paar Jahre angefasst — und jedes Mal von jemand anderem, nach einem Runbook, das beim letzten Mal jemand im Kopf hatte. TrustFabric führt die Zeremonie als bezeugten, abgehakten, auditierten Workflow: Rollen und Zeugen, Vier-Augen-Bestätigung je Schritt, HSM-Attestation, Hash-Kette über das gesamte Protokoll. Am Ende steht ein Zeremonie-Bericht, den ein Auditor versteht.

Zeugen-WorkflowZeremonie-Bericht
Funktionsumfang

Vom MMC-Ersatz bis zum digitalen Zwilling. Der gesamte Zielumfang, in fünf Schichten.

Jede Schicht baut auf der darunter auf. Das Fundament trägt alles; die Kern-Plattform ersetzt die Snap-ins vollständig; darüber wachsen Geräte, öffentliche CAs, Intune, Post-Quanten-Kryptografie und Tiefenanalyse — bis zur Vision.

Fundament — immer aktiv

Die Fähigkeiten, auf denen jede andere Funktion aufsetzt. Nicht abschaltbar, nicht optional, in jeder Installation vorhanden.

SCHICHT 1 / 5

Vereinheitlichtes Zertifikatsinventar

Ein Inventar über jede CA-Quelle: interne ADCS-Hierarchien, öffentliche CAs, Intune Cloud PKI, später Netzwerk-Discovery. Mit Besitzer, Zweck, Ablauf, Schlüssel-Posture und Abhängigkeiten — durchsuchbar, filterbar, exportierbar.

Snapshots & Drift-Erkennung

Template- und CA-Konfiguration werden fortlaufend gesichert. Jede Abweichung vom Soll-Zustand — geändertes Enroll-Recht, neuer EKU, verändertes CRL-Intervall — wird erkannt, zugeordnet und alarmiert.

Hash-verketteter Audit-Speicher

Jedes Ereignis wird mit dem Hash seines Vorgängers verkettet. Nachträgliches Löschen oder Umschreiben bricht die Kette und fällt sofort auf. Revisionsfest, exportierbar, SIEM-fähig.

Feingranulares Delegationsmodell

Wer darf welches Template mit welchen Namens- und SAN-Regeln für wen beantragen? Befristete Delegationen laufen von selbst aus; kritische Eingriffe brauchen ein zweites Augenpaar.

Ein Ausstellungskern hinter jedem Protokoll

ACME, SCEP, EST, CMP, REST, MCP, Web-UI — alle münden in dieselbe Ausstellungslogik. Eine Regel gilt überall; ein Audit-Eintrag pro Vorgang, egal über welchen Weg er kam.

Tier-0 / Tier-1 Isolation

Sicherheitskern und Oberfläche laufen in getrennten Containern. Dazwischen nur eine schmale, kommandoförmige API mit Allowlist — kein generischer Datenbankzugriff, keine Shell, kein Umweg.

Windows-Bridge-Sidecar

Spricht RPC und WinRM mit der CA — von außen. Kein Agent, kein Dienst, keine DLL auf dem Tier-0-System. Die CA bleibt so unberührt, wie sie sein sollte.

Entra ID Login

Anmeldung über Entra ID mit Conditional Access, MFA und Gruppen-Mapping auf die drei Rollenbereiche. Kerberos-SSO für die On-Prem-Welt folgt in der Ausbaustufe.

Kern-Plattform — der vollständige MMC-Ersatz

Alles, was certsrv, certtmpl und pkiview können — und alles, was sie nie konnten.

SCHICHT 2 / 5

certsrv-Äquivalent: ausgestellt, ausstehend, gesperrt — und ein ASN.1-Deep-Inspector

Ausgestellte, ausstehende, fehlgeschlagene und gesperrte Zertifikate in einer Ansicht mit echter Suche: Subject, SAN, Thumbprint, Seriennummer, Template, Antragsteller — inklusive Regex. Bulk-Operationen über Tausende Einträge (genehmigen, ablehnen, sperren, exportieren). Der Deep-Inspector zerlegt jedes Zertifikat bis auf ASN.1-Ebene und zeigt die Entscheidungskette: welches Template, welche Policy, welche Regel hat zu genau diesem Inhalt geführt.

certtmpl-Äquivalent

Volle Attribut-Parität zum Snap-in, dazu semantischer Diff zwischen zwei Versionen oder zwei Templates, Versionierung jeder Änderung, Inheritance-Ansicht, Export und Import.

pkiview-Äquivalent

Health-Dashboard der gesamten Hierarchie: CRL-Frische, OCSP-Antwortzeiten, AIA/CDP-Erreichbarkeit, Warteschlangen, Zertifikatsketten — mit Verlauf statt Momentaufnahme.

Drei Rollenbereiche, Self-Service

Administration, Power User, Anwender. Anwender beantragen ihre Zertifikate selbst — innerhalb der Regeln, die ihre Delegation vorgibt — und bekommen sie ohne Ticket und ohne Admin.

ADCS-Sicherheitsaudit: ESC1–ESC16

Der eingebaute Scanner prüft alle bekannten ESC-Angriffspfade — von ESC1 (Antragsteller liefert SAN) bis ESC16 — dazu Konfigurations- und Betriebsaudit mit vollständigem Verlauf, und die Erkennung von Shadow- und Rogue-CAs.

CRL Dead-Man's-Switch

Sperrlisten werden erneuert, bevor sie ablaufen können — mit Nachprüfung an jedem Veröffentlichungspfad und automatischer, gestufter Eskalation, wenn es hakt.

Geführte Fehlersuche

„Warum bekommt dieses Gerät kein Zertifikat?“ — eine deterministische Regel-Engine prüft Template, Rechte, Policy, Erreichbarkeit und Ketten und benennt die Ursache. Nachvollziehbar, reproduzierbar, keine Black-Box-KI.

Interner ACME-Server

ACME für die interne Welt: Webserver, Load-Balancer, Kubernetes-Ingress holen sich Zertifikate wie bei Let's Encrypt — aber aus Ihrer eigenen CA, mit Ihren Regeln, in Ihrem Audit.

REST-API und MCP-Schnittstelle

Alles, was die Oberfläche kann, kann die API. Und über MCP können KI-Agenten und Werkzeuge das Inventar befragen, Befunde erklären lassen und Anträge vorbereiten — innerhalb derselben Delegationsgrenzen.

Mehrstufige PKI, Offline-Root-Workflow

Root, Policy und Issuing CA als eine Hierarchie verwaltet — inklusive geführtem Workflow für die Offline-Root: Zeremonie, CRL-Erneuerung, Cross-Signing.

AD-bewusstes Mapping

Zertifikate werden Konten, Geräten und Gruppen zugeordnet: verwaiste Zertifikate gelöschter Objekte, doppelte oder schwache Schlüssel, und eine Quantum-Readiness-Klassifikation über den gesamten Bestand.

Geräte & öffentliche CAs

Die Plattform wächst über die interne Hierarchie hinaus: Netzwerkgeräte, mobile Endpunkte, öffentliche Aussteller — und der Nachweis, dass alles regelkonform ist.

SCHICHT 3 / 5

SCEP- und EST-Adapter

SCEP für Netzwerkgeräte und MDM, EST (RFC 7030) für Industrie und moderne Clients — beide direkt am Ausstellungskern, beide mit denselben Regeln und demselben Audit.

NDES ausrollen und verwalten, Intune-Connector

NDES-Server werden nicht nur angesprochen, sondern ausgerollt, konfiguriert und überwacht. Der Intune-Certificate-Connector wird eingebunden, damit SCEP- und PKCS-Profile aus einer Hand kommen.

Public-CA-Ordering via ACME + EAB

Öffentliche Zertifikate von DigiCert, Sectigo oder SwissSign werden über ACME mit External Account Binding bestellt, erneuert und inventarisiert — im selben Inventar wie die interne PKI.

Certificate-Transparency-Monitoring

Die CT-Logs werden auf Ihre Domänen überwacht. Ein öffentlich ausgestelltes Zertifikat, das nicht über TrustFabric lief, ist ein Befund — nicht eine Überraschung Monate später.

Netzwerk-Discovery unverwalteter Zertifikate

TLS-Endpunkte im Netz werden gescannt und mit dem Inventar abgeglichen. Selbstsignierte Zertifikate auf Appliances, vergessene Test-Zertifikate, abgelaufene Ketten — alles wird sichtbar.

Risikobewertung und CBOM-Export

Jedes Zertifikat, jeder Schlüssel, jede CA bekommt einen Risikowert. Der gesamte kryptografische Bestand ist als CycloneDX CBOM exportierbar — die Cryptography Bill of Materials für Audit und Post-Quanten-Planung.

Compliance-Mapping-Pakete

NIS2, BSI IT-Grundschutz, TR-02102, ISO 27001 — als Pakete, die Befunde auf Anforderungen abbilden und Nachweise aus dem Audit-Speicher belegen.

Key-Recovery-Workflows

Schlüsselwiederherstellung mit Vier-Augen-Freigabe, Begründungspflicht, befristetem Zugriff und lückenlosem Audit — statt certutil -recoverkey auf gut Glück.

Geführte Offline-Root-Zeremonien & Kerberos-SSO

Die Zeremonie als bezeugter, abgehakter Workflow mit Zeremonie-Bericht. Und für die On-Prem-Welt: Kerberos-Single-Sign-on neben Entra ID.

Intune, Post-Quanten-Kryptografie & Tiefenanalyse

Die Schicht, in der TrustFabric Fragen beantwortet, die heute niemand stellt — weil sie niemand beantworten könnte.

SCHICHT 4 / 5

Echte ML-DSA-Ausstellung über ADCS — quantum-ready heute, nicht „irgendwann“

TrustFabric stellt Post-Quanten-Zertifikate (ML-DSA, FIPS 204) über die vorhandene ADCS-Infrastruktur aus — nativ und hybrid neben RSA/ECC. Nicht als Folie in einer Roadmap, sondern als Ausstellungspfad im Kern. Wer heute anfängt, hat den Bestand klassifiziert, die Migration geplant und die ersten quantensicheren Hierarchien aufgebaut, bevor der Zwang kommt.

Natives Intune-Geräteinventar & Cloud PKI

Intune-Geräte und ihre Zertifikate aus SCEP-, PKCS- und Cloud-PKI-Profilen werden direkt inventarisiert — nicht über Umwege, sondern als eigene Quelle mit Gerätekontext.

CMP-Protokoll (RFC 9483)

Certificate Management Protocol für Industrie, Telco und Embedded — mit CRMF-Anträgen, Proof-of-Possession und der gesamten Nachrichtenfamilie am selben Ausstellungskern.

GPO- & Autoenrollment-Analyse

„Warum hat dieses Gerät sein Zertifikat nicht bekommen?“ Die Analyse verfolgt Gruppenrichtlinie, Template-Berechtigung, Autoenrollment-Trigger und CA-Erreichbarkeit — und nennt das Glied, das gerissen ist.

Trust-Store- & Rogue-Root-Erkennung

Flottenweiter Abgleich der Vertrauensanker gegen den Soll-Satz — Root-Zertifikate, die nirgends hingehören, werden mit Verbreitung und erstem Auftreten gemeldet.

Template-Impact-Simulator

Wen bricht diese Template-Änderung? Vor dem Speichern zeigt der Simulator jedes Gerät, jeden Dienst, jede Autoenrollment-Gruppe, die von der Änderung betroffen wäre.

Renewal Pre-Flight

Der Erneuerungspfad wird trocken durchgespielt, bevor Sie sich auf ihn verlassen — mit Ursache und Korrekturvorschlag, wenn er scheitern würde.

Automatisierte CA-Migration

Geführte Migration von CA zu CA — inklusive quantensicherer Pfade: Bestandsanalyse, Cross-Signing, Template-Umzug, Client-Nachführung, Rückbau.

Lifecycle-SLOs mit Error Budgets

Zielgrößen für Erneuerung, Pre-Flight-Quote, CRL-Frische und Enrollment-Latenz — mit echten Fehlerbudgets und Burn-Rate-Alarmen, wie ein SRE-Team einen Dienst führt.

Multi-Forest-Föderation

Mehrere Forests, mehrere Hierarchien, ein Inventar und ein Regelwerk — mit klaren Vertrauensgrenzen und getrennten Delegationsräumen je Forest.

Vision

Wohin die Plattform wächst, wenn das Fundament trägt: eine PKI, die geprobt, angebunden und selbstheilend ist.

SCHICHT 5 / 5

Digitaler Zwilling für PKI-Feuerübungen

Eine vollständige Kopie der PKI-Umgebung, in der sich der Ernstfall gefahrlos proben lässt — Root-Kompromittierung, CRL-Ablauf, CA-Ausfall — mit Zeitmessung und Runbook-Lücken.

Universelles Inventar-Connector-SDK

Kubernetes-Secrets, Azure Key Vault, AWS ACM, F5, Citrix, Palo Alto — jede Quelle, die Zertifikate hält, wird über ein offenes SDK Teil des Inventars.

Secrets-Manager-Integrationen

Ausgestellte Zertifikate landen direkt in HashiCorp Vault, Key Vault oder Kubernetes — und werden dort auch erneuert, ohne Copy-and-Paste.

DevOps-Pipeline-Integrationen

Zertifikate als Pipeline-Schritt: ausstellen, prüfen, ausrollen — mit Pre-Flight im Build und Audit-Eintrag pro Deployment.

Zero-Trust: risikosignalbasierte Sperrung

Ein kompromittiertes Gerät, ein gekündigter Mitarbeiter, ein Alarm aus dem SIEM — Risikosignale lösen automatische, gestufte Sperrungen aus. Mit Impact-Analyse davor, nicht danach.

Erklärungsschicht über der Regel-Engine

KI erklärt Befunde in Klartext, schlägt Korrekturen vor und beantwortet Rückfragen — sie entscheidet nie. Jede Entscheidung bleibt bei der deterministischen Engine und ist reproduzierbar.

Eingebautes Sicherheitsaudit

ESC1 bis ESC16 — geprüft, bevor der Angreifer prüft.

Die ESC-Angriffspfade auf ADCS sind seit Jahren öffentlich dokumentiert und werden in fast jedem Red-Team-Bericht ausgenutzt. TrustFabric prüft alle sechzehn fortlaufend — nicht als einmaliger Scan, sondern mit Verlauf: Wann ist ein Befund entstanden, wer hat die Änderung gemacht, wann wurde er behoben? Dazu ein Konfigurations- und Betriebsaudit und die Überwachung des Verzeichnisses auf Zertifizierungsstellen, die dort nicht hingehören.

  • Beim Bearbeiten warnen, nicht erst beim Audit. Wer ein Template so konfiguriert, dass ESC1 entsteht, sieht das im Editor — bevor gespeichert wird.
  • Befund mit Kontext. Betroffenes Template, betroffene Principals, ausgestellte Zertifikate unter der Fehlkonfiguration — und der Weg zur Behebung.
  • Deterministisch. Jeder Befund kommt aus einer benannten Regel, ist reproduzierbar und lässt sich einem Auditor erklären.
ADCS-SICHERHEITSAUDIT · FORTLAUFEND regelbasiert · reproduzierbar ESC1SAN aus Antrag ESC2Any Purpose ESC3Enrollment Agent ESC4Template-ACL ESC5PKI-Objekt-ACL ESC6EDITF_ATTRIBUTE… ESC7CA-Rechte ESC8NTLM-Relay / Web ESC9Kein Sec-Extension ESC10Schwaches Mapping ESC11RPC ohne Signing ESC12YubiHSM-Zugriff ESC13Issuance Policy ESC14altSecurityIdentities ESC15EKUwu / App-Policy ESC16Sec-Ext. CA-weit Befunde mit Verlauf: 2 kritisch · 2 Warnungen · Verzeichnis: keine fremde CA
Post-Quanten-Kryptografie

ML-DSA-Zertifikate aus Ihrer ADCS. Heute. Nicht auf einer Roadmap-Folie.

„Harvest now, decrypt later“ ist keine Theorie mehr. TrustFabric stellt echte ML-DSA-Zertifikate (FIPS 204) über die bestehende ADCS-Infrastruktur aus — nativ oder hybrid neben RSA und ECC. Der Bestand wird nach Quantum-Readiness klassifiziert, die Migration geführt, und die neue Hierarchie entsteht neben der alten, nicht statt ihrer.

ML-DSA-44 / 65 / 87 Hybrid-Zertifikate CBOM-Export Quantensicherer Migrationspfad
ZERTIFIKAT · HYBRID · AUSGESTELLT ÜBER ISSUING CA 02 Subject: CN=api.corp.local Signature Alg: sha256WithRSAEncryption Alt Signature: id-ML-DSA-65 Alt Public Key: ML-DSA-65 · 1952 Byte Extensions: SAN · EKU · AIA · CDP · altSignatureValue KLASSISCH RSA-3072 für heutige Clients POST-QUANTUM ML-DSA-65 für die Clients von morgen
Offen nach außen

Jede Quelle, jedes Protokoll, jedes Werkzeug — ein Inventar.

TrustFabric ist keine Insel. Was Zertifikate ausstellt, hält oder braucht, wird angebunden — heute über Protokoll-Adapter und API, in der Vision über ein offenes Connector-SDK.

In Closed Preview

Hinter verschlossenen Türen passiert gerade eine Menge.

TrustFabric befindet sich in einer geschlossenen Vorschau. Wenn Ihre PKI zu den Systemen gehört, die sich keinen Ausfall leisten können, sprechen wir gern darüber, was TrustFabric für Sie bedeutet.

Kein Login, keine Anmeldung, kein Formular — nur eine E-Mail an Menschen, die PKI ernst nehmen.